08. Januar 2026 – Der Wasserverband Kinzig teilt die bundesweiten Warnungen der Wasserverbände sowie Kommunen und weist auf die Gefahren beim Betreten von Eisflächen auf Talsperren, insbesondere der zwischen Bad Soden-Salmünster/Ahl und Steinau an der Straße befindlichen Kinzigtalsperre, hin.
Der Winter zeigt sich mit frostigen Temperaturen und eisigem Wind. Daher können sich auf dem Stausee der Kinzigtalsperre Eisflächen bilden. Bei den vorherrschenden Minusgraden ist mit einem weiteren Zufrieren zu rechnen.
Der WVK warnt eindringlich: die Eisflächen auf dem Kinzigstausee dürfen grundsätzlich nicht betreten werden. Das Betreten ist für Mensch und Tier lebensgefährlich und daher strengstens verboten. Im Gegensatz zu natürlichen Seen haben Talsperren einen schwankenden Wasserstand. Wenn sich auf einer Talsperre eine Eisfläche bildet, können sich bei sinkendem Wasserstand zwischen dem Eis und dem Wasser gefährliche Hohlräume bilden. Zusätzlich ist mit einer unterschiedlichen Eisflächendicke zu rechnen. Die Eisfläche wird vor allem in Richtung des Verlaufs der im See fließenden Kinzig immer dünner. Die Gefahr, dass die Eisfläche bricht, ist daher beim Kinzigstausee größer als bei natürlichen Seen mit konstantem Wasserstand.
Die Schilder rund um die Kinzigtalsperre weisen auf die Gefahr hin. Leider hat die Vergangenheit gezeigt, dass diese Schilder regelmäßig von Besuchern des Stausees ignoriert werden. Daher richtet der WVK den dringenden Appell an alle Stauseebesucher: „Die Schilder sind grundsätzlich zu beachten, unabhängig davon, wie großflächig oder dick die Eisschicht auf dem Kinzigstausee ist. Wer die Eisflächen dennoch betritt, handelt unverantwortlich und begibt sich selbst in Lebensgefahr. Bitte sprechen Sie auch mit Ihren Kindern über diese Gefahr“.
Im Rahmen von turnusmäßigen Kontrollfahrten an der Kinzigtalsperre leisten die Mitarbeiter des WVK außerdem Aufklärungsarbeit vor Ort. Bitte folgen Sie eventuellen Anweisungen der WVK-Mitarbeiter, damit alle wohlbehalten durch die kalte Jahreszeit kommen.

